Amy Harmon: Unser Himmel in tausend Farben – Rezension

 

Amy Harmon, Unser Himmel in tausend Farben
Erschienen am 04.05.2016 im INK-Verlag, 14,99€

Georgia wächst wohlbehütet von ihren Eltern auf einer Pferdefarm in Utah auf und erfährt schon von klein auf das Schicksal des Moses Wright. Moses wurde von seiner Mutter wenige Tage nach seiner Geburt in einem Waschsalon ausgesetzt und wäre fast gestorben. Sie war drogenabhängig und starb kurz darauf. Der kleine Moses wurde dann von den Verwandten herum gereicht – keiner wollte einen Jungen im Haus, der anders ist; der schlechte Noten schreibt, keine halbe Stunde ruhig sitzen kann und Probleme macht. Als Moses dann schließlich zu seinem letzten Schuljahr in der Highschool neben Georgia zieht, nähern sich die beiden an und Georgia und Moses werden Freunde – und auch mehr als das. Schließlich überschattet eine Reihe von Entführungen die idyllische Kleinstadt in Utah und man sucht einen Verantwortlichen, den man in Moses zu finden scheint. Doch Moses lebt in seiner ganz eigenen Welt. Plötzlich werden Moses und Georgia durch schicksalhafte Ereignisse auseinander gerissen und sehen sich sieben Jahre später wieder. Beide haben sich sehr verändert und sind schon lange keine Teenager mehr. Können die beiden wieder zueinander finden oder gibt es eine Sache, die für immer zwischen ihnen sein wird?

Zunächst zur Autorin Amy Harmon. Dies ist mein vierter Roman, den ich von ihr gelesen habe und kein einziger war je eine Enttäuschung. Jedes ihrer Bücher hat mich bis jetzt gepackt, berührt und verzaubert. Weitere Titel von ihr, die ich alle nur empfehlen kann, sind „Vor uns das Leben“, „Unendlich Wir“ und „Für immer Blue“.

Die Geschichte von Georgia und Moses war für mich eine ganz besondere, weil beide Charaktere so besonders waren. Moses ist ein Typ, der voller Geheimnisse, Ideen und Überraschungen steckt. Er ist unglaublich talentiert, aber er kann nicht so mit seinen Problemen umgehen, wie er gerne möchte. Sein besonderes Talent spielt sich nur in seinem Kopf ab und bringt ein bisschen übernatürlichen Flair in die Geschichte, ohne sie zu sehr von der Realität weg zu holen. Doch sein Talent macht die ganze Geschichte so besonders wie keine zweite. Das Talent beim Namen zu nennen wäre meiner Meinung nach ein Spoiler, deswegen lasse ich das an dieser Stelle weg. Moses steht sehr im Kontrast zu Georgia, denn diese gibt niemals auf, ist ehrgeizig, zielsicher und stets optimistisch. Sie ist sehr lebensfroh und steckt voller Energie, die im ganzen Roman spürbar ist. Als die beiden dann aufeinander trafen, war es ein bisschen so, als würde kaltes Wasser auf einen heißen Stein tropfen, aber im weitaus  positiven Sinn. DIe Geschichte selbst hat kaum längen und macht unglaublich süchtig. Da der Klappentext nicht viel über die Geschichte her gibt, war ich sehr gespannt und wollte unbedingt weiter lesen und weiter die beiden bei ihrer besonderen Beziehung beobachten. So oft war ich anderer Meinung als die Charaktere, was in diesem Fall aber positiv war, da ich dann unbedingt weiter lesen wollte um zu sehen, wie die Geschichte sich als nächstes dreht. Zum Ende der Geschichte war ich auch tatsächlich den Tränen nahe, was aber bei Büchern von Amy Harmon keine Überraschung ist.

Abschließend möchte ich das Buch jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem Buch ist, das zum Nachdenken anregt und gut unterhält. „Der Himmel in tausend Farben“ von Amy Harmon ist definitiv ein Monatshighlight von mir – wenn nicht sogar ein Jahreshighlight.

Meine Bewertung: 10/10

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