Jodi Picoult: Die Spuren meiner Mutter – Rezension

–  Was geschah mit Alice? –

Jenna ist überdurchschnittlich klug und 13 Jahre alt. Als sie 3 Jahre alt war, ist ihre Mutter verschwunden. Jenna glaubt nicht, dass ihre Mutter tod ist oder sie freiwillig verlassen hätte, da sie diese drei Jahre als so innig empfunden hatte, dass sie den Tod ihrer Mutter einfach keinem Glauben schenken möchte. Außerdem meint sie, sie würde es spüren, wenn ihre Mutter wirklich tot wäre. Deshalb wendet sie sich an ein Medium, die Wahrsagerin Serenity, die tote Menschen sehen kann. Serenity hatte auch eine eigene Fernsehsendung, mit der sie sehr viel Geld verdient hat. Doch seit sie von den Geistern verlassen wurde, bekommt sie nur noch schlechte Presse und ihr Ruf geht bergab. Schließlich landet sie in einer abgeranschten Wohnung und veranstaltet Sitzungen mit Menschen, die mit ihren toten Verwandten reden mehr. Als Jenna auf sie zu kommt, weist Serenity sie ab. Nach einem schicksalhaften Traum, beschließt Serenity aber doch, Jenna zu helfen, aber ohne die Hilfe der Toten. Zwischenzeitlich machte sich Jenna auf die Suche nach dem Detective Viktor, der das Verschwinden von Jennas Mutter untersucht hat. Mit viel Mühe bringt Jenna ihn dazu, ihr zu helfen, aber er hat mehr im Sinne, einen Mord von früher aufzuklären. Denn damals, als der Unfall auf der Arbeitsstelle von Alice, Jennas Mutter, passierte, wurde eine andere Frau tod geborgen. Alice wurde bewusstlos ins Krankenhaus gebracht und hat sich wenig später selbst entlassen und wurde seitdem nie wieder gesehen. Von seinem älterem, erfahrenem Kollegen wurde Victor damals ausgebremst, dass dahinter vermutlich kein Verbrechen steckt. Doch Viktor vermutet, dass Alice die andere Frau umgebracht hat und anschließend untergetaucht ist. Dann tauchen auch noch Zweifel von Serenity bezüglich Jennas Vater auf…. Wird Jenna hinter das Geheimnis ihrer Mutter/Eltern kommen und wird sie ihre Mutter je wieder sehen?

Der Geschichte ist immer in Ich-Form. Man erfährt die Geschichte aus der Sicht von Alice, Jenna, Viktor und Serenity. Bei Alice geht es fast ausschließlich um Elefanten, was mir fast ein wenig zu viel war. Der Schreibstil von Jodi Picoult war wie immer hervorragend und absolut überzeugend.

Mich hat sehr gestört, dass mir die ganze Geschichte so bekannt vorkam. In Jodi Picoults „So lange du bei uns bist“ geht es um eine sehr ähnliche Geschichte, nur dass in diesem Buch nicht die Elefanten eine tragende Rolle spielen, sondern die Wölfe und der Vater im Koma liegt. Ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Auch das Ende hat mich sehr beeindrucken können und mir gut gefallen.

Meine Bewertung: 8/10

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