Nadeem Aslam: Die goldene Legende – Rezension

Nargis und ihr Mann Massud sind in ihrer Stadt angesehene Architekten. Sie haben ein schönes Haus, viel Geld und beruflichen Erfolg. Doch ein mysteriöser Unbekannter aus ihrer Nachbarschaft verkündet die Geheimnisse der Bewohner und bald muss auch Nagris alles hinter sich lassen, um den Menschen, die ihrer Familie am nähsten sind, zu helfen und somit vielleicht auch selbst aus dem Visier des Unbekannten zu entkommen. Denn auch Nagris hat ein Geheimnis, das in Pakistan, ein Land, das vorwiegend von Moslems besiedelt wird, einem Menschen das Leben kosten kann.

Wie bereits erwähnt spielt das Buch in Pakistan, so circa in der heutigen Zeit. Die Umstände,  die in dem Buch beschrieben werde, haben beim Lesen sehr viel Eindruck hinterlassen und auch viel zum Nachdenken angeregt. Vor allem die Unterdrückung der christlichen Bevölkerung wird dabei betont und interessant ausgearbeitet. Doch so interessant das Buch in dieser Hinsicht war, umso langweiliger war es leider in der Umsetzung. Man kann sich nicht so einfach an den Schreibstil des Autors gewöhnen und teilweise beschreibt er die Dinge schonungslos detailreich, teilweise aber auch sehr kurz und knapp, was dann aber die Stellen sind, die spannend sein könnten.

Ich hatte mir von dem Buch und auch von dem Titel „Die goldene Legende“ mehr erwartet, als ich dann im Endeffekt bekommen habe. Doch ich finde das Cover mit den Vögeln wirklich hübsch!

Meine Bewertung: 3/5

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