Neal Schusterman: Scythe – Die Hüter des Todes – Rezension

Citra und Rowan wurden ausgewählt und sollen die Ausbildung zum Scythe beginnen. In der Welt der beiden können die Menschen unendlich alt werden und es gibt keine Krankheiten mehr. Neben Krankheiten gibt es auch keine Regierungen, Armut und tödliche Verletzungen mehr. Um eine Überbevölkerung zu vermeiden, ist es notwendig, dass sogenannte Scythe eine gewisse Anzahl an Menschen pro Jahr „nachlesen“, also töten.

Citra und Rowan wissen, dass Scythe notwendig sind und die Standards der Gesellschaft aufrecht zu erhalten, doch deren Stelle möchten sie auch nicht einnehmen. Denn Scythe zu sein bedeutet zu entscheiden, wer weiter leben darf und wer sterben muss. Dennoch beginnen die beiden die Ausbildung zum Scythe bei ihrem Lehrer Scythe Faraday. Dieser plant, die beiden auszubilden und anschließend den besseren in die Gemeinschaft der Scythe aufzunehmen. Als schließlich die höchsten Macht der Scythe beschließt, der Gewinner der beiden müsse am Ende der Ausbildung den Verlierer töten.

Nach diesem Beschluss ändert sich für Citra und Rowan alles, denn es beginnt nicht nur ein Kampf um Leben und Tod, sondern einer der beiden gerät auf die Schattenseiten des Scythetums…

Werden Citra und Rowan trotz der vorherrschenden Rivalität ihre Freundschaft retten können? Und wer wird am Ende Leben und wer wird tot sein?

„Scythe“ war ein Roman, wie ich noch keinen gelesen habe. Es hat mehrere Wendepunkte, die die Geschichte für mich komplett gedreht haben und der Schreibstil hat der ganzen Geschichte große Spannung verliehen. Mir sind die beiden Protagonisten wirklich sehr ans Herz gewachsen – den beiden wird ungefähr gleich viel Beachtung während der Geschichte teil.

Citra ist sehr ehrgeizig, denn sie hat noch nie etwas aufgegeben. Sie ist schlagfertig, charmant und wirklich clever.
Rowan stammt aus einer Familie mit vielen Mitgliedern, er ist es gewohnt, seine Angelegenheiten alleine durchstehen zu müssen, denn seiner Familie ist er quasi egal. Er ist einfühlsam, doch auch stark und lernwillig.

Die beiden sind zu Beginn ein Team, doch werden später gezwungen, gegeneinander zu arbeiten, was der Geschichte einen unglaublichen Twist verliehen hat. An manchen Stellen hat man die Wendungen vermuten können, doch sehr oft passierten auch Dinge, die meiner Meinung nach überhaupt nicht voraussehbar waren.

Die Geschichte ist auch sehr komplex, doch man hat sich gut darin zurecht gefunden. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, nicht nur die Handlung war unfassbar spannend, auch das ganze Setting war sehr interessant. In einer Welt ohne Krankheiten und Armut sollte es ja eigentlich keine Sorgen geben, doch Neal Schusterman lässt uns einen Einblick in eine solche Welt haben und hat mich damit auf jeden Fall beeindruckt!

Meine Bewertung: 4,5/5

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2 Gedanken zu „Neal Schusterman: Scythe – Die Hüter des Todes – Rezension“

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